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Drei Wege, dieselbe Parzelle zu denken.
Eine anonymisierte Studie zur baurechtlichen und wirtschaftlichen Machbarkeit. Vom reinen Wohnen über die Nutzungsmischung bis zur Teilrevision.
Eine Machbarkeitsstudie klärt früh, was auf einem Grundstück baurechtlich und wirtschaftlich realisierbar ist, bevor Planungskosten in eine Richtung gebunden werden. Das Ziel ist eine belastbare Entscheidungsgrundlage: welche Dichte erreichbar ist, wo die Grenzen liegen, welche Variante Ertrag, Verfahrensaufwand und Risiko am besten austariert.
VARIANTE 01
Reines Wohnen
Darstellung anonymisiert und verfremdet. Kennwerte real.
Wohnen
- Zulässig
- ~51'500 m³
- Geplant
- ~51'100 m³
- Reserve
- ~400 m³
- Ausnutzung
- ~99 %
Dreigeschossige, freistehende Baukörper um einen durchgrünten Innenbereich. Nur die geltende Bau- und Zonenordnung, keine Zuschläge.
Die richtige Wahl, wenn Bewilligungssicherheit, ein homogenes Wohnumfeld und eine einfache Projektstruktur im Vordergrund stehen.
VARIANTE 02
Wohnen + Gewerbe
Darstellung anonymisiert und verfremdet. Kennwerte real.
Wohnen
Gewerbe
- Zulässig
- ~51'500 m³
- Geplant
- ~49'500 m³
- davon Gewerbe
- ~15'500 m³
- Reserve
- ~1'950 m³
- Ausnutzung
- ~96 %
Klar getrennte Nutzungen, Gewerbe in eigenständigen Baukörpern. Bewusst nicht ausgereizt: Die Reserve (~650 m² Geschossfläche) fängt spätere Anforderungen an Anlieferung, Brandschutz und Erschliessung auf.
Die ausgewogene Variante innerhalb der geltenden Zone — zusätzliche Ertragsschicht ohne Abhängigkeit von der Teilrevision.
Darstellung anonymisiert und verfremdet. Kennwerte real.
Wohnen
Gewerbe
- Zulässig
- ~57'400 m³
- Geplant
- ~57'200 m³
- Reserve
- ~200 m³
- Ausnutzung
- ~100 %
Erhöhte Baumassenziffer, durchgehend viergeschossiges Wohnen, Gewerbe in eigenen hohen Körpern. Rund 6'000–7'000 m³ mehr Volumen.
Höchster Ertrag, höchste Dichte — aber baurechtlich am empfindlichsten: Sie steht und fällt mit der Teilrevision.